Logo Maria Langegg Sprachauswahl   
Deutsche Version    Englische Version   
STARTSEITE MARIA LANGEGG DIE PFARRE WALLFAHRT DIE KIRCHE KONTAKT
   WALLFAHRTSMUSEUM
   BIBLIOTHEK
   SCHATZKAMMER
   FÜHRUNGEN
   PILGERLADEN
   SONDERAUSSTELLUNGEN
   ÖFFNUNGSZEITEN &
 KONTAKT

Museumsbibliothek 2008

Serviten in der Klosterbibliothek
DIE KLOSTERBIBLIOTHEK - EIN REIZVOLLES ENSEMBLE
Die Bibliothek wurde gemeinsam mit dem Südtrakt 1733 fertig gestellt. Die Bücherschränke besitzen reich geschnitzte und vergoldete Rahmenaufsätze. Die Aufsatzbilder zeigen die vier Evangelisten sowie die lateinischen und griechischen Kirchenväter. Sie wurden von Martin Johann Schmidt, genannt der "Kremser Schmidt" bzw. seiner Werkstatt geschaffen.

Die dekorativen Wand und Deckenmalereien stammen wohl ursprünglich aus der Werkstatt Josef Adam Mölks, der sich - vielleicht deshalb - im September 1782 in Maria Langegg aufhielt. Sie wurden im 19. und 20. Jahrhundert ergänzt und teilweise erneuert. Das große Lesepult mittig ist mit einer Kreuzaufsatzgruppe gestaltet.

WAS LASEN DIE SERVITEN?

Der Buchbestand gewährt Einblicke in die geistige Welt des Klosters. Er umfasst 6.658 Bücher aus der Zeit von 1566 bis 1970. Etwa 70% davon sind religiöse und liturgische Bücher (Bibeln, Predigtsammlungen, Katechismen, Messbücher, Antiphonare...).

Darüber hinaus zeugt eine große thematische Vielfalt von den breit gestreuten Interessen der Serviten. Neben Wörter-, Grammatikbüchern und Lexika finden sich auch naturwissenschaftliche Werke besonders zur Physik und Mathematik, weiters Geschichts-, Geographie- und Gartenbücher sowie Romane und Volkskalender.

Der Raum ist in seiner Gesamtheit ein einzigartiges Ensemble und stellt das klösterliche Bibliothekswesen anschaulich dar.